Locarno – Lugano - Mailand – Como
Studienreise: 03. – 10. Oktober 2010
Im Grenzland der Schweiz und Italiens findet sich alles, was sehnsüchtige Nordeuropäer in ihren Breiten oft vermissen: mildes Klima, reiche Vegetation und wundervolle Landschaften, geprägt von der grandiosen Kulisse der Berge und Seen. Dazwischen Orte mit reicher kultureller Vergangenheit und Gegenwart.
Von unserem Standort Locarno schwärmen wir aus auf der Suche nach unseren Sehnsuchtszielen: Mit dem Boot über den Lago Maggiore nach Ascona und den Brissago-Inseln. Wir hören von Künstlern, Aussteigern, Reformern und solchen, die einfach nur genügend Geld hatten, sich ihre/unsere Träume zu erfüllen.
Mit dem Bus nach Lugano, Como und Mailand. Mit der Seilbahn auf den Monte Tamero, wo Mario Bottas mächtige Kirche die Anwesenheit der Engel verspricht. In der Casa Camuzzi in Montagnola, oberhalb von Lugano, sind wir von der literarischen Welt des Hermann Hesse umgeben. Unten am See dominiert das Äußerliche. Gefragt ist die ‚bella figura’, beim espresso doppio oder beim Window-Shopping in den eleganten Geschäftsstraßen.
Am Comer See ein Arkadien des europäischen Hochadels: Die majestätische Villa Carlotta mit ihren gepflegten Interieurs und Gärten. Como selbst eine Stadt mit Wurzeln in der Römerzeit und Zeugnissen aller großen Epochen der Baugeschichte.
Mailand schließlich das Zentrum der Lombardei mit der Pinacoteca Brera, dem Dom an seiner weiten Piazza und dem Inbegriff moderner Konsumkultur: der Galleria Vittorio Emanuele II. Wir besuchen S. Ambrogio und S. Maria della Grazie, letztere mit Leonardos legendärem Abendmahl.
Die Zwischenstopps in Stuttgart (mit Besuch der Weißenhof-Siedlung) und in Baden Baden, wo das Burdamuseum (ein Richard-Meier-Bau) sich nahtlos in eine Welt mondänen Müßiggangs fügt.
